UV-A-Strahlung
UV-A-Strahlung ist eine langwellige Form der ultravioletten Strahlung, die am wenigsten energiereich ist, aber am tiefsten in die Haut eindringt. Sie ist hauptsächlich für die Hautbräunung und Hautalterung verantwortlich, trägt zur Entstehung von Falten und Pigmentflecken bei, und ist auch in der Nagelbranche unverzichtbar zum Aushärten von Gel-Lacken und -Modellagen. Im Alltag ist UV-A-Strahlung das ganze Jahr über im Sonnenlicht präsent, sogar an bewölkten Tagen, und erreicht die Erdoberfläche in größeren Mengen als UV-B. Im Nagelstudio emittieren traditionelle UV-Lampen und viele moderne LED/UV-Lampen spezifische Wellenlängen der UV-A-Strahlung. Diese Wellenlängen aktivieren Fotoinitiatoren in Gel-Lacken und Aufbaugelen, wodurch eine chemische Reaktion namens Photopolymerisation ausgelöst wird. Dieser Prozess härtet das Gel aus und schafft die langlebigen, splitterfesten Maniküren, die wir so lieben. Es ist sozusagen der Motor, der Gelnägel funktionsfähig macht. Wir nutzen UV-A-Strahlung, weil sie für das Aushärten der meisten Gelprodukte, von ablösbaren Gel-Lacken bis hin zu harten Gelen und Aufbaugelen, unerlässlich ist. Ohne sie würden die Gele einfach nicht richtig aushärten und fest werden. Obwohl LED-Lampen oft schneller und energieeffizienter sind, sind viele als „LED/UV“ gekennzeichnet und nutzen immer noch ein UV-A-Spektrum, um die Kompatibilität mit einer breiteren Palette von Gelprodukten zu gewährleisten. Es ist wichtig zu verstehen, dass, obwohl die Exposition während eines einzelnen Nageltermins kurz ist, die kumulative Exposition über die Zeit Auswirkungen haben kann. Schütze deine Hände immer! Bevor du deine Gel-Maniküre machst, trage einen Breitband-Sonnenschutz (LSF 30 oder höher) auf den Handrücken auf oder verwende spezielle fingerlose UV-Schutzhandschuhe. Gehe nicht davon aus, dass eine LED-Lampe völlig UV-frei ist; viele kombinieren Technologien. Deine Haut wird es dir langfristig danken!